Landingpage-Optimierung – Tipps und Maßnahmen

Landingpages, die zwar viel Traffic haben, die Besucher jedoch nicht konvertieren, fehlt es an der entsprechenden Landingpage-Optimierung. Das Ziel einer solchen Seite ist es, durch einen positiven Auftritt den bereits vorhandenen Traffic in Leads umzuwandeln. Das Ziel einer Landingpage (zu Deutsch: Landeseite) ist es somit, den User „abzuholen“, ihn zu informieren und ihm einen Mehrwert zu bieten, damit er von der Website und dem Unternehmen überzeugt wird. Langfristig resultieren daraus mehr Conversions.

Was ist Landingpage-Optimierung?

Landingpage-Optimierung (Abkürzung: LPO) bezeichnet das Optimieren der verschiedenen Elemente auf einer Website mit dem Ziel, mehr Conversions zu erreichen. Die LPO ist Bestandteil der Conversion-Rate-Optimierung (CRO) und beinhaltet Methoden wie beispielsweise das A/B-Testing, die die Konversionsziele einer Seite verbessern sollen.

Was bringt eine Landingpage-Optimierung?

Landingpages werden oft für Marketing-Kampagnen erstellt und sollen Umsatz oder Leads generieren. Wenn diese Landingpages also optimal gestaltet sind, erzielen sie voraussichtlich mehr Conversions und verbessern so die Unternehmensergebnisse. Dadurch können gleichzeitig die Kosten zur Neukundengewinnung gesenkt, mehr Kunden angesprochen und der Wert des Werbebudgets erhöht werden.

Maßnahmen zur Landingpage-Optimierung:

Auf Landingpages bleiben viele Optimierungspotenziale oft unentdeckt. Wir haben dir deshalb die wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst:

1. Testen, testen, testen

Für das Optimieren einer Landingpage ist Testing das A und O. Frage dich im Vorfeld: Welche Elemente deiner Seite sind besonders wichtig und welche stören deine Besucher vielleicht sogar? Das kannst du herausfinden, indem du verschiedene Kombinationen testest. Eine gute Möglichkeit dafür sind sogenannte A/B-Tests oder multivariate Tests.

Mit einem A/B-Test kannst du mehrere Varianten deiner Seite an deine Nutzer ausspielen und so herausfinden, welche Version mehr Konversionen erzielt. Verändere dabei beispielsweise bestimmte Elemente wie:

  • CTAs 
  • Bilder 
  • Überschriften 
  • Text 
  • allgemeiner Aufbau  

Je mehr Variablen du testen möchtest, desto mehr Zeit musst du dafür einplanen. Da A/B-Tests keine Aussage über Wechselwirkungen der verschiedenen Elemente treffen können, solltest du sie für die Zielerreichung der Landingpage-Optimierung mit multivariaten Tests kombinieren.
Multivariate Tests basieren auf demselben Prinzip, testen jedoch mehrere Elemente einer Seite gleichzeitig, um zu ermitteln, wie sie sich beeinflussen. So kannst du herausfinden, welche Kombination der verschiedenen Varianten das optimale Ergebnis erzielt. Für diese Art von Test gibt es spezielle Tools, wie beispielsweise Visual Website Optimizer.

2. Die Ladezeiten

Lädt eine Seite zu lang, springen viele Besucher direkt wieder ab. Bilder, Videos und andere Elemente, die eine lange Ladegeschwindigkeit verursachen, sollten daher möglichst klein gehalten werden. Durch schnelle Ladezeiten verbesserst du in jedem Fall das Kundenerlebnis und steigerst so die Chancen deiner Landingpage auf eine höhere Conversion-Rate.

3. Ein schlichter Seitenaufbau

Eine Landingpage sollte unbedingt übersichtlich aufgebaut sein. Potenzielle Kunden sollten sich darauf intuitiv zurechtfinden können. Ein simpler Seitenaufbau ohne Ablenkungen hilft, den Nutzer zielgerichtet zur Conversion zu führen. Vermeide bei der Landingpage-Optimierung daher direkt beim Besuch der Seite sich öffnende Pop-ups, konkurrierende CTA-Buttons, mehrere nebeneinander dargestellte Angebote und zu große Textwüsten. Stattdessen kannst du z. B. durch Farben eine visuelle Hierarchie erzeugen. Eine Handlungsaufforderung sollte sich durch Größe, zentrale Platzierung und eine kontrastierende Farbgebung vom weiteren Inhalt abheben.

Merke:

Durch optische Hinweise wie farblich markierte CTA oder einen Pfeil, der auf die Aufforderung bzw. eine Headline verweist, kannst du die Leserichtung und den Blickverlauf deiner Nutzer steuern und ihnen Orientierung bieten.

4. Wichtige Inhalte „Above the Fold“

Eine Landingpage sollte unbedingt übersichtlich aufgebaut sein. Potenzielle Kunden sollten sich darauf intuitiv zurechtfinden können. Ein simpler Seitenaufbau ohne Ablenkungen hilft, den Nutzer zielgerichtet zur Conversion zu führen. Vermeide bei der Landingpage-Optimierung daher direkt beim Besuch der Seite sich öffnende Pop-ups, konkurrierende CTA-Buttons, mehrere nebeneinander dargestellte Angebote und zu große Textwüsten. Stattdessen kannst du z. B. durch Farben eine visuelle Hierarchie erzeugen. Eine Handlungsaufforderung sollte sich durch Größe, zentrale Platzierung und eine kontrastierende Farbgebung vom weiteren Inhalt abheben.

5. Call-to-Actions

Verwende im Rahmen der Landingpage-Optimierung eindeutige Handlungsaufforderungen, sogenannte Call-to-Actions (CTAs), um deine Besucher zur Conversion zu animieren. Nutze dabei wirkungsvolle Begriffe, aktivierende Verben und formuliere eindeutig. Dabei den Vorteil für den Lead zu betonen, z. B. durch Wörter wie „kostenlos“, ist ebenfalls eine gute Möglichkeit. Hier ein paar Beispiele:  

  • Positives Beispiel für einen CTA: „Sichere dir jetzt deine kostenlose Vorlage“ 

  • Negatives Beispiel für einen CTA: „Absenden“  

Bei faden Formulierungen wie „Absenden“ weckst du wenig Interesse bei deinen Besuchern. 
Ein weiterer Tipp für gut funktionierende Buttons: Stimme deine Handlungsaufforderungen mit deiner Headline und dem Formular-Button ab, sowohl hinsichtlich Design und Layout als auch hinsichtlich des verwendeten Vokabulars. So sorgst du für ein einheitliches Bild auf der gesamten Seite.

6. Einfache / „schlanke“ Formulare

Wenn Besucher ein Formular ausfüllen sollen, sollte die Anzahl der Felder möglichst gering gehalten werden. Zu viele Felder und Möglichkeiten wirken abschreckend und demotivieren den User möglicherweise. Mit einem kurzen, einfach aufgebauten Formular hältst du hingegen die Absprungrate gering. Frage darin nur die wichtigsten Informationen und Daten ab, die du für die Lead-Generierung und eine anschließenden Lead-Segmentierung benötigst. Bei einem Formular für eine Newsletter-Anmeldung genügt häufig schon die Abfrage der Mail-Adresse.

Ein zweispaltig gestaltetes Formular erweckt den Eindruck von Kürze. So ermunterst du deine Kunden eher, dieses auch auszufüllen:

Landingpage-Optimierung mit netgrade

Dank unserer jahrelangen Erfahrung im Online-Marketing sind wir der perfekte Ansprechpartner in Sachen Landingpage-Optimierung. Bei netgrade erwarten dich ein junges, hochmotiviertes Team, kurze Vertragslaufzeiten, DSGVO-konformes Arbeiten sowie ein kompletter Auftritt aus einer Hand.