Was ist der Facebook Werbeanzeigenmanager?

Der Facebook Werbeanzeigenmanager ist ein All-In-One Tool zum Schalten von Werbung. Es handelt sich hierbei explizit um bezahlte Werbung. Diese Werbung kann nicht nur auf Facebook selbst ausgespielt werden, sondern auch auf allen dazugehörigen Plattformen. Andere Plattformen, die zu Facebook gehören, sind beispielsweise Instagram und der Facebook Messenger. 

 

Das Unternehmen, das hinter dem sozialen Netzwerk Facebook steckt, trägt den Namen “Meta”. Seit 2015 ist der Facebook Werbeanzeigenmanager auch als App für IOS und Android Nutzer erhältlich.

Wie funktioniert der Werbeanzeigenmanager für Unternehmen?

Der Werbeanzeigenmanager kann sowohl im B2C als auch im B2B Bereich Anwendung finden. Auf Facebook wird die Werbung grundsätzlich auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, deren Interessen mit den Inhalten der Werbung übereinstimmen. Im Gegenteil dazu wird Werbung auf Google beispielsweise auf Basis der getätigten Suchanfrage ausgespielt.

 

Einzige Voraussetzung, um Werbung auf Facebook zu schalten, ist grundsätzlich ein eigenes Facebook Profil. Mit diesem Profil kann dann auf einer eigenen Unternehmensseite agiert werden. Alternativ kann man auch Werbung für ein externes Unternehmen schalten. Dazu braucht man dann nur die nötigen Admin-Rechte, um in dem Werbekonto Änderungen vornehmen zu können.

Andere Facebook-User haben die Möglichkeit solche Unternehmensseiten mit “Gefällt mir” zu markieren. Dadurch bekommen sie zukünftig Content-Meldungen und andere Beiträge in ihrem News-Feed von diesem Unternehmen angezeigt. Mit diesen Inhalten können die User dann interagieren, indem sie die Beiträge liken, teilen oder kommentieren.

Wie erstellt man Facebook Ads?

Grundsätzlich sollte man sich zu Beginn darüber bewusst werden, welche Zielgruppe man mit den Ads ansprechen und welches Ziel man erreichen will. Denn darauf baut die gesamte Werbestrategie auf, die schrittweise im Folgenden erläutert wird:

 

  1. Im ersten Schritt muss ein Kampagnenziel festgelegt werden. Ein solches Werbeziel können beispielsweise Conversions, Traffic oder Abonnements sein.
  2. Danach wird die Zielgruppe definiert. Hier können Faktoren wie das Alter, der Standort, Interessen und Co. passend zu den eigenen Dienstleistungen / Produkten bestimmt werden.
  3. Der dritte Schritt besteht darin, die richtige Platzierung zu wählen. Eine automatische Platzierung bedeutet, dass Facebook anhand vorhandener Daten selbst entscheidet, wo die Anzeige ausgespielt wird. Mit der manuellen Platzierung entscheidet man eigenständig, wo die Anzeigen ausgeliefert werden.
  4. Das Budget der Kampagne kann entweder auf Anzeigengruppen- (ABO) oder auf Kampagnen-Ebene (CBO) festgelegt werden.
  5. Bei der Gestaltung der Anzeige kann man zwischen unterschiedlichen Formaten auswählen, wie beispielsweise einem Bild oder einem Video.
  6. Ist das richtige URL Ziel bei den Anzeigen eingestellt, kann die Facebook Ad schließlich veröffentlicht werden.

Das ist allerdings nur eine grobe Auflistung der nötigen Schritte. Beim Erstellen einer Facebook Ad können noch viele weitere Details bestimmt werden.

Merke:

Wichtig ist, die Kampagne nach Veröffentlichung stets zu beobachten und zu analysieren.

Warum lohnt sich der Facebook Werbeanzeigenmanager?

Allgemein kann durch das Schalten von Werbung die eigene Markenbekanntheit gesteigert werden. Die Aufmerksamkeit der Menschen wird erregt und im besten Fall registrieren sie die Marke, die hinter der Werbung steckt. Gleiches gilt für Anzeigen auf Facebook. Der Facebook Werbeanzeigenmanager ermöglicht das Schalten von Werbung und ein daraus resultierendes Branding.

 

Der Werbeanzeigenmanager bietet einem die Möglichkeit, Anzeigen auf eine Zielgruppe auszurichten, die noch nicht mit der eigenen Facebook Werbung interagiert hat. Dadurch kann eine noch unentdeckte, potenziell neue Zielgruppe erreicht werden.

 

Ist man in der Lage dazu, mehr potenzielle Kunden zu erreichen, steigt gleichzeitig die Chance auf mehr Conversions.

Best Practices

Leider gibt es keinen allgemeingültigen Plan, wie man erfolgreich Facebook Ads baut und schaltet. Allerdings gibt es einige Best Practices, deren Beachtung sich lohnt.

 

Zum einen empfiehlt es sich, eine sehr genaue Zielgruppe zu definieren. Spricht man mit der Werbung eine zu breite Masse an, so wird die Werbung an User ausgespielt, die nicht wirklich das Potenzial dazu haben, eine Conversion zu erbringen. Für die größere Anzahl an Impressionen wird man also hohe Kosten tragen müssen, ohne eine erhöhte Chance auf einen guten ROAS (Return-On-Advertising-Spend) zu haben.

 

Des Weiteren lohnt es sich, verschiedene Platzierungen, Formate und Zielgruppen gegeneinander zu testen. Behält man kontinuierlich die Daten im Auge, lässt sich gut analysieren, welche Varianten im eigenen Falle am besten performen.

 

Beim Erstellen von erfolgversprechenden Werbeanzeigen kommt es nicht nur auf die richtigen Einstellungen an, sondern auch auf die Assets selbst. Das Verwenden von qualitativ hochwertigem Bild- und Videomaterial ist essentiell für die Performance der Ads. Passende Emojis und Fett- und Kursivschrift in der Beschreibung des Beitrags können als Blickfang dienen.

 

Besonders bei Facebook ist es wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Kontinuierlich werden Änderungen am Facebook Werbeanzeigenmanager vorgenommen und neue Features zur Nutzung freigegeben. Wer dieses Angebot sinnvoll und frühzeitig einsetzt, kann seinen Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sein.

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