TYPO3 vs. WordPress im Vergleich: Welches CMS ist das richtige für Ihr Unternehmen?

Die Wahl des Content Management Systems (CMS) ist eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen für Ihre digitale Zukunft. Sie entscheidet maßgeblich über die Umsetzbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und Effizienz Ihres Geschäftsmodells.

 

Oft stehen Unternehmen daher vor der Frage: TYPO3 oder WordPress?

 

Während WordPress als weltweiter Marktführer durch einfache Bedienung besticht, gilt TYPO3 als der unverwüstliche Standard für komplexe Enterprise-Lösungen. Doch welches System passt zu Ihrem Unternehmen und Geschäftsmodell? In diesem Vergleich stellen wir die beiden CMS gegenüber und zeigen Ihnen mithilfe unserer Expertise, wann sich welches System lohnt.

Die Content-Management-Systeme im Check: Was unterscheidet WordPress und TYPO3 grundsätzlich?

Bevor wir in die technischen Details gehen, lohnt sich ein Blick auf die DNA der beiden Systeme. Beide sind Open-Source-Lösungen, basieren auf der Programmiersprache PHP und sind grundsätzlich lizenzkostenfrei nutzbar. Doch ihre Philosophie könnte unterschiedlicher kaum sein.

Das Wichtigste zu WordPress auf einen Blick

WordPress startete ursprünglich als reine Blogging-Plattform und hat sich zum dominierenden CMS weltweit entwickelt. Laut Kinsta laufen über 40 % aller Websites im Internet auf diesem System. Richtet man den Blick nur auf Content-Management-Systeme, sind es sogar knapp über 60 % aller CMS.

  • Philosophie: „Democratize Publishing“. Jeder soll ohne technisches Wissen Inhalte veröffentlichen können.
  • Der Ansatz: Maximale Erweiterbarkeit durch eine gigantische Auswahl an Themes (Design-Vorlagen) und Plugins (Funktionserweiterungen).
  • Die Stärke: Extrem kurze „Time-to-Market“. Eine Website lässt sich sehr schnell und oft kostengünstig realisieren.
  • Ideal für: Blogs, Landingpages, KMU-Websites, News-Portale und kleinere E-Commerce Lösungen (WooCommerce).

Das Wichtigste zu Typo3 auf einen Blick

TYPO3 positioniert sich klar als Enterprise Content Management System. Es ist weniger auf schnelle Einrichtung ausgelegt, sondern auf Langlebigkeit, Stabilität und komplexe Strukturen. Der Marktanteil variiert stark nach Betrachtungsweise. Laut W3Techs kommt TYPO3 im Vergleich zu allen Websites dabei nur auf 0,5 – 1 %. Unter allen CMS ist die Zahl ähnlich. 

  • Philosophie: Eine strikte Trennung von Inhalt und Design sowie granulare Rechteverwaltung für große Teams.
  • Der Ansatz: Ein mächtiger „Core“ (Systemkern), der viele Funktionen bereits nativ mitbringt, ohne dass externe Plugins nötig sind.
  • Die Stärke: Skalierbarkeit. TYPO3 verwaltet problemlos Tausende von Unterseiten, hunderte Domains und Dutzende Sprachen in einer einzigen Installation.
  • Ideal für: Internationale Konzerne, Universitäten, komplexe B2B-Portale, Intranets und Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen.

Zielgruppen & Einsatzzwecke: Wer braucht was?

Der Blick auf den Marktanteil täuscht oft: Nur weil WordPress das Internet dominiert, ist es nicht automatisch für jeden Zweck die beste Wahl. Um zu entscheiden, was geeigneter ist – WordPress oder TYPO3 – hilft ein Blick auf den typischen Einsatzzweck. Wir haben diese sowohl nach CMS und als auch nach Zielgruppen aufgegliedert:

 

Nach CMS:

  • WordPress ist die erste Wahl für agile Teams, KMUs und Publisher, bei denen Flexibilität und eine schnelle Umsetzung (Time-to-Market) im Vordergrund stehen. Wenn Sie eine Landingpage, einen Corporate Blog oder eine repräsentative Unternehmensseite ohne komplexe Schnittstellen benötigen, ist WordPress unschlagbar effizient.
  • TYPO3 spielt seine Stärken aus, wenn Komplexität ins Spiel kommt. Es ist das Rückgrat für internationale Konzerne, Universitäten und öffentliche Einrichtungen. Sobald Sie granulare Benutzerverwaltung, komplexe Workflows oder stabile Schnittstellen zu Drittsystemen (ERP, CRM) benötigen, führt an der Skalierbarkeit von TYPO3 oft kein Weg vorbei.

Nach Zielgruppen:

  • Selbstständige & Kleine Unternehmen (z. B. Yoga-Studio, Handwerk): Hier gewinnt meist WordPress. Wenn Sie wenig Budget haben, keine Programmierkenntnisse besitzen und schnell online gehen wollen, ist WordPress ideal.
  • Startups & KMU (z. B. Agenturen, Online-Shops): Hier kommt es auf die Strategie an. Wollen Sie schnelles Wachstum und Agilität? Dann bietet WordPress maximale Flexibilität. Benötigen Sie jedoch von Anfang an komplexe Datenstrukturen oder höchste Sicherheit? Dann kann sich der Blick Richtung TYPO3 lohnen.
  • Mittelstand & Konzerne: Sobald komplexe Workflows, Anbindungen an IT-Systeme oder internationale Ableger ins Spiel kommen, ist TYPO3 oft alternativlos. Die Skalierbarkeit und die granulare Rechteverwaltung sind hier die entscheidenden Faktoren.

WordPress oder Typo3 im Detail: Alle Kriterien für Ihre Entscheidung

Im direkten WordPress TYPO3 Vergleich zeigen sich massive Unterschiede. Je nachdem, ob Sie als One-Man-Show oder mit einer großen IT-Abteilung arbeiten.

Benutzerfreundlichkeit

Wie schnell können sich Nutzende zurechtfinden? Die Benutzerfreundlichkeit ist oft einer der entscheidenden Faktoren. Hier stehen sich der intuitive „Baukasten-Ansatz“ von WordPress und die strukturierte Datenverwaltung von TYPO3 gegenüber.

  • WordPress: Das CMS ist bekannt für seine extrem kurze Einarbeitungszeit. Dank des visuellen Editors (Gutenberg) und zahlreicher Designvorlagen können auch Laien ohne technische Vorkenntnisse oder Programmierfähigkeiten sofort Inhalte pflegen. Das Dashboard wirkt modern und aufgeräumt.
  • TYPO3: Das System ist technisch anspruchsvoll und erfordert meist eine Schulung, intensive Recherchen oder Entwickleraufwand. Die große Stärke ist jedoch der hierarchische Seitenbaum: Bei Websites mit hunderten Unterseiten behalten Sie hier deutlich besser den Überblick als in WordPress.

Stabilität und Performance

Performance ist heute weit mehr als nur Komfort – sie ist ein harter Rankingfaktor für Google (Core Web Vitals). Doch wie verhalten sich die Systeme, wenn der Traffic steigt oder die Inhalte über Jahre wachsen?

  • WordPress: Das System startet schlank, neigt aber im Laufe der Zeit zum „Aufblähen“. Jedes installierte Plugin und jedes Theme belastet die Datenbank und die Ladezeit. Um dauerhaft eine hohe Performance zu gewährleisten, sind meist zusätzliche Caching-Plugins und regelmäßige technische Optimierungen notwendig, damit die Seite nicht langsam wird.
  • TYPO3: Hier liegt eine der größten Stärken des Enterprise-CMS. TYPO3 verfügt über ein extrem leistungsfähiges, integriertes Caching-Framework. Es ist darauf ausgelegt, auch bei tausenden gleichzeitigen Zugriffen und riesigen Datenmengen absolut stabil zu laufen. Daher ist auch die Skalierbarkeit exzellent, denn das System bleibt auch bei wachsender Komplexität performant.

Erweiterbarkeit durch Plugins

Kein CMS kann alles von Haus aus. Die Frage ist, wie einfach sich neue Funktionalität nachrüsten lässt und welche Qualität diese Erweiterungen haben und wie sicher sie sind.

  • WordPress: Es gibt kaum eine Funktion, für die es kein Plugin gibt. Die Flexibilität ist riesig, die Installation erfolgt per Klick. Der Nachteil: Viele Plugins sind schlecht programmiert, verlangsamen die Seite oder werden von den Entwicklern nicht mehr gepflegt. Durch jedes zusätzliche Plugin ergibt sich auch ein Sicherheitsrisiko.
  • TYPO3: Erweiterungen heißen hier „Extensions“. Es gibt weniger fertige „Klick-Lösungen“. Die Implementierung neuer Features erfolgt oft individuell durch Programmierung. Das erfordert Budget, sorgt aber für maßgeschneiderte, schlanke Lösungen ohne unnötigen Ballast.

Sicherheit & Wartungsaufwand

Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Gerade Unternehmenswebseiten müssen vor Ausfällen und Hackerangriffen geschützt sein.

  • WordPress: Als weltweit meistgenutztes CMS ist es das Ziel Nr. 1 für Hacker. Sicherheitslücken entstehen oft durch veraltete Plugins. Daher sind regelmäßige Sicherheitsupdates sowohl für WordPress selbst als auch für alle aktiven Plugins absolute Pflicht. Wer die Wartung vernachlässigt, riskiert schnell eine gehackte Domain. Das Verlustrisiko ist dabei maximal.
  • TYPO3: Es gilt als Hochsicherheits-CMS und verfügt über ein eigenes Security-Team. Dank klar definierter Release-Zyklen (LTS-Versionen) bietet es hohe Zukunftssicherheit. Im Enterprise-Umfeld und bei strengen Compliance-Vorgaben hat TYPO3 hier klar die Nase vorn. Auch Websites mit TYPO3 können natürlich trotzdem das Ziel von Hackern sein.

Multilingualität & Multisite-Fähigkeit

Wollen Sie international expandieren oder mehrere Webseiten (z. B. Landingpages, Filial-Seiten) zentral verwalten? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

  • WordPress: Die Mehrsprachigkeit muss über Plugins (wie WPML) nachgerüstet werden. Für Seiten mit nur einer oder einer niedrigen einstelligen Zahl an Sprachen funktioniert dies gut. Bei vielen Sprachen und Domains wird die Datenbank jedoch ineffizient und langsam. Dies führt zu einer schlechteren Performance und potentielle Kunden springen schneller ab.
  • TYPO3: Hier ist Multi-Language und Multi-Site nativ im Kern verankert. Sie können unbegrenzt viele Sprachen und Domains in einer einzigen Installation verwalten. Die Skalierbarkeit ist hier nahezu unbegrenzt – ein riesiger Vorteil für wachsende Strukturen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO): Mit welchem CMS können SEO-Manager effizienter arbeiten?

Natürlich können Websites auf Basis beider Systeme bei Google auf Platz 1 ranken. Der Unterschied liegt im Weg dorthin und in der Kontrolle, die SEO-Manager über das System haben.

  • WordPress: Ideal für Einsteiger. Plugins wie Yoast SEO oder RankMath nehmen Nutzer an die Hand und zeigen leicht verständlich an, welche SEO-Aspekte noch zu bearbeiten sind. Die Suchmaschinenoptimierung ist hier sehr visuell geprägt und einfach zugänglich.
  • TYPO3: Die Wahl für Profis. Da der Code meist schlanker ist (keine überladenen Themes), sind die Ladezeiten oft besser. SEOs schätzen die nativ implementierte granulare Kontrolle über Metadaten, URL Strukturen und Canonical Tags, ohne dass ein Plugin „dazwischenfunkt“.

Datenschutz & DSGVO-Konformität

Seit der Einführung der DSGVO ist ein behutsamer Umgang mit Nutzerdaten Pflicht. Webseiten dürfen keine Daten an Dritte (z. B. Google Server in den USA) senden, ohne dass Nutzende zustimmen.

  • WordPress: Grundsätzlich lässt sich WordPress absolut DSGVO-konform betreiben. Der System-Core ist sicher. Die Herausforderung liegt jedoch in den Erweiterungen: Viele Themes oder Plugins laden externe Ressourcen, wie Google Fonts oder Maps. Es liegt in der Verantwortung des Betreibers, dies zu prüfen und ggf. durch den Cookie-Banner abzusichern. Es ist machbar, erfordert aber Wachsamkeit bei der Auswahl der Komponenten.
  • TYPO3: Das System folgt stärker dem Ansatz „Privacy by Design“. Da viele Funktionen nativ im Kern vorhanden sind, müssen seltener externe Skripte eingebunden werden. Zudem lässt sich TYPO3 granular konfigurieren, um effizienten Datenschutz zu gewährleisten. Für Unternehmen mit strengen Compliance-Vorgaben ist der Weg zur Konformität hier oft einfacher.

Kostenfaktor: Entwicklung & Betrieb

Günstiger Start oder günstiger Betrieb? Wer nur auf den Preis der initialen Einrichtung schaut, sieht nur die Spitze des Eisbergs. Für eine wirtschaftliche Entscheidung lohnt sich ein langfristiger Blick auf die „Total Cost of Ownership“ (TCO). Die Kostenkurven beider Systeme verlaufen nämlich völlig unterschiedlich.

  • WordPress: Das System besticht durch geringe Initialkosten. Dank tausender Designvorlagen ist eine Seite schnell und günstig aufgebaut. Die Kostenfalle lauert im laufenden Betrieb: Da viele Funktionen über Plugins gelöst werden, entsteht ein hoher Wartungsaufwand. Updates eines Plugins können Konflikte auslösen oder das Layout „zerschießen“. Um die Seite sicher und performant zu halten, sind oft engmaschige Wartungsverträge nötig, was die TCO über die Jahre in die Höhe treibt. Im Gegensatz dazu wird für Websites ohne viel Wartungsaufwand, zum Beispiel wenn keine Shopfunktion und nur eine Sprache vorhanden ist, WordPress eher die günstigere Wahl sein.
  • TYPO3: Hier ist das Initial-Investment fast immer höher. Es gibt keine „Fertig-Themes“; Design und Funktion werden meist individuell durch spezialisierte Entwickler implementiert. Doch dieses Investment zahlt sich langfristig aus: TYPO3 läuft im Betrieb extrem stabil und wartungsarm. Dank planbarer LTS-Updates (Long Term Support) und einer sauberen Architektur fallen im laufenden Betrieb selten unvorhergesehene Reparaturkosten an. Bei komplexen Projekten ist TYPO3 in der Langzeitbetrachtung daher oft die wirtschaftlichere Lösung.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Typo3 und WordPress auf einen Blick

Folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick zusammen:

 

Kriterium

WordPress

TYPO3

Zielgruppe

Freelancer, Startups, KMU, Blogs, Websites mit einfachen Funktionen

Mittelstand, Konzerne, Universitäten & komplexe Portale, Websites mit vielen Funktionalitäten

Einarbeitung

Sehr intuitiv und schnell erlernbar

Erfordert mehr Einarbeitung/Schulung 

Erweiterbarkeit

Riesiges Plugin-Ökosystem („Plug & Play“)

Individuelle Extensions & maßgeschneiderte Schnittstellen

Sicherheit

Häufiges Angriffsziel; hohe Update-Frequenz von Kernsystem und Plugins nötig

Hochsicherer Enterprise-Standard; stabile LTS-Versionen

SEO

Einsteigerfreundlich dank visueller Plugins (z. B. Yoast, RankMath)

Volle technische Kontrolle für Profis; schlanker Quellcode

Performance & Stabilität

Je mehr Plugins, desto langsamer die Performance; Caching-Plugins oft nötig

Integriertes Enterprise-Caching; extrem performant bei großen Datenmengen

Datenschutz

(DSGVO)

Erfordert Wachsamkeit bei Themes & Plugins

„Privacy by Design“; datensparsam konfigurierbar

Internationalisierung

Über Plugins nachrüstbar (z. B. WPML)

Nativ im Systemkern integriert (Multi-Language & Multi-Site)

Kostenstruktur

(TCO)

Günstiger Start, je nach Anforderungen (z.b. viele Plugins) höhere laufende Wartungskosten

Höhere Initialkosten, dafür sehr stabiler & planbarer Langzeitbetrieb

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WordPress als agiler Allrounder vor allem bei kleineren bis mittleren Projekten durch seine enorme Flexibilität und kurze Einarbeitungszeit glänzt. Es ermöglicht dank der einfachen Bedienbarkeit und des riesigen Plugin-Ökosystems einen schnellen Start, kann jedoch im laufenden Betrieb hohe Wachsamkeit bei Sicherheit und Wartung erfordern.

 

TYPO3 hingegen positioniert sich als leistungsstarke Enterprise-Lösung, die ihre Stärken bei komplexen, mehrsprachigen Websites und hohen Datenschutzanforderungen voll ausspielt. Während WordPress mit geringen Einstiegskosten lockt, überzeugt TYPO3 langfristig durch Stabilität, planbare Updates und eine exzellente Skalierbarkeit ohne technischen Ballast. Die Entscheidung fällt somit meist zwischen der intuitiven Bedienbarkeit von WordPress und der robusten, langfristigen Planungssicherheit von TYPO3.

Entscheidungshilfe: Checkliste für Ihr Projekt

Sie sind noch unsicher, ob TYPO3 oder WordPress das richtige System für Sie ist? Wir wollen Ihnen diese wichtige Entscheidung so leicht wie möglich machen: Gehen Sie die folgende Checkliste durch. Wenn Sie bei einem der Blöcke mehr als dreimal nicken, haben Sie Ihren Kandidaten höchstwahrscheinlich gefunden.

Wählen Sie WordPress, wenn…

  • Sie ein knappes Startbudget haben und eine schnelle „Time-to-Market“ benötigen.
  • Ihre Mitarbeitenden keine tiefen technischen Kenntnisse haben, sie keine oder begrenzte interne Ressourcen an Entwicklern haben und eine kurze Einarbeitungszeit wünschen.
  • Sie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) mithilfe von Plugins wie Yoast einfach und visuell selbst steuern möchten.
  • Der Fokus auf einer repräsentativen Unternehmensseite oder Blogging ohne viele zusätzliche Funktionen liegt.
  • Sie maximale Flexibilität wünschen, auf eine große Auswahl an Designvorlagen zurückgreifen und Funktionen schnell per Plugin nachrüsten wollen.

Wählen Sie TYPO3, wenn…

  • Sie komplexe Datenstrukturen, Schnittstellen zu Drittsystemen (ERP/CRM) oder ein Intranet planen.
  • Datenschutz und IT-Compliance in Ihrem Unternehmen höchste Priorität haben.
  • Sie eine granulare Rechteverwaltung für verschiedene Nutzergruppen und Workflows benötigen.
  • Ihr Projekt international ausgerichtet ist und Mehrsprachigkeit nativ unterstützt werden muss.

Sie keine hohen initialen Kosten scheuen, langfristige Planungssicherheit suchen und auf stabile LTS-Versionen ohne ständige Sicherheitsupdates angewiesen sind.

Typo3 vs. WordPress: Jetzt individuelle Beratung durch netgrade beauftragen

Die Entscheidung zwischen WordPress und TYPO3 ist keine Glaubensfrage, sondern eine strategische Weichenstellung für Ihr Unternehmen. Oft wird das System gewählt, das die beauftragte Agentur „zufällig“ am liebsten mag – doch das ist selten der wirtschaftlichste Weg für Sie.

 

Als Full-Service-Agentur schauen wir nicht auf den Marktanteil, sondern auf Ihr Geschäftsmodell. Wir analysieren Ihre Anforderungen an Skalierbarkeit, Redaktionsprozesse und Budget, um die Technologie zu finden, die nicht nur heute passt, sondern auch in fünf Jahren noch mit Ihnen wächst. Egal ob Sie die agile Leichtigkeit von WordPress suchen oder die robuste Funktionalität von TYPO3 benötigen – wir begleiten Sie von der Strategie bis zur Implementierung.

 

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welches CMS Ihr digitales Wachstum am besten unterstützt.

Häufige Fragen zu TYPO3 und WordPress (FAQ)

Die Entscheidung für das passende CMS wirft oft noch einige Detailfragen auf. Damit Sie für Ihr Projekt die richtige Wahl treffen, haben wir die wichtigsten Punkte aus unserem Agenturalltag hier gebündelt. So lassen sich letzte Unklarheiten schnell aus dem Weg räumen.

 

Kann man später von WordPress zu TYPO3 wechseln (oder umgekehrt)?

Technisch ist ein Wechsel (Migration) möglich, aber aufwendig. Da die Datenbank-Strukturen und die Programmierung grundverschieden sind, können Inhalte oft exportiert werden, das Design und die Funktionen müssen jedoch meist komplett neu entwickelt werden. Eine fundierte Entscheidung zum Start spart daher viel Geld.

 

Ist WordPress wirklich unsicherer als TYPO3?

WordPress ist nicht per se unsicher, aber aufgrund seiner Verbreitung ein beliebtes Angriffsziel. Sicherheitslücken entstehen meist durch schlecht gewartete Plugins. Mit professioneller Wartung ist auch WordPress sicher – TYPO3 bringt jedoch von Haus aus striktere Sicherheitskonzepte für den Enterprise-Einsatz mit.

 

Welches CMS ist besser für Online-Shops geeignet?

Für kleinere Shops ist WordPress in Kombination mit „WooCommerce“ eine sehr beliebte und kostengünstige Lösung. Für komplexe E-Commerce-Plattformen mit Warenwirtschaftsanbindung stoßen beide CMS an Grenzen; hier greift man oft zu spezialisierten Shop-Systemen (wie Shopware oder Magento) oder nutzt TYPO3 als Headless-CMS in Kombination mit einer Shop-Lösung.

 

Brauche ich für TYPO3 zwingend eine Agentur?

In den meisten Fällen: Ja. Während Sie WordPress oft selbst installieren und verwalten können, erfordert TYPO3 fundierte Programmierkenntnisse für das Setup, die Konfiguration und Updates (Typoscript). Ohne erfahrene Entwickler ist das Potenzial von TYPO3 kaum nutzbar.

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