Bilder SEO: So optimierst du 2020 deine Bilder für bessere Rankings

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Die Suchergebnisseite (SERP) besteht schon lange nicht mehr nur aus einer Auflistung von Websites. Es ist je nach Suchanfrage eher ein bunter Mix aus lokalen Ergebnissen, Bilder- und Video Anzeigen gefolgt von den Websitenlistings. Wir erklären dir in diesem Blog-Beitrag, wie du mit einfach umsetzbaren Tipps mit Hilfe von Bilder SEO deine organische Sichtbarkeit erhöhst

Bilder SEO früher vs. heute - ein kurzer Rückblick

Als fast eines der letzten Länder wurde 2017 mit einem Update auch in Deutschland die neue Google Bildersuche eingeführt. Der ein oder andere wird sich noch an die alte Bildersuche erinnern. So gelangte man mit einem Klick auf ein Bild direkt auf die Webseite oder einen Blog, auf der das Bild verwendet wird. Dies führte zu mehr Traffic auf der eigenen Website.

In der neuen Bildersuche entfällt die direkte Weiterleitung auf die Website und damit auch der Traffic, dafür erscheint nach dem Klick auf ein Bild ein schwarzer Balken in der rechten Hälfte der Seite, auf dem das Bild vergrößert dargestellt wird. Links unter dem Bild ist neben einem kleinen Weltkugel Icon der Name der Website, auf der das Bild zu finden ist, abgebildet. Rechts unter dem Bild hat man die Möglichkeit über einen Share-Button das Bild via Facebook, Twitter oder E-Mail zu teilen. Ist man mit einem Gmail Account eingeloggt, hat man die Möglichkeit über ein Button das Bild zu speichern. Die gespeicherten Bilder werden dann in einem kleinen Reiter rechts oberhalb der Bilder unter “Sammlungen” gelistet.

Screenshot der neuen Google Bildersuche
Beispiel für die neue Darstellung in der Google Bildersuche

Warum du deine Bilder SEO optimieren solltest

Nach den Traffic Einbrüchen durch das Update in der Google Bildersuche stellst du dir vielleicht die Frage, wofür du deine Bilder jetzt noch optimieren solltest. Auf der einen Seite solltest du natürlich weiterhin optimieren, um in den Google Bildern hohe Rankings zu erzielen. Selbst wenn es weniger Traffic als vor dem Update ist, lohnt es sich die Klicks mitzunehmen, die es dadurch generiert. Auf der anderen Seite – und das ist mittlerweile viel wichtiger – geht es um die ganz normale Suchergebnisseite auf Google. Je nach Suchanfrage, erkennt Google, dass der Nutzer auch Bilder zu diesem Thema angezeigt bekommen möchte und spielt diese als Bilderbox im oberen Drittel der SERP aus.  Vor allem transaktionsorientierte Suchanfragen, wie beispielsweise “schwarzes Wandregal”, sollten dein Ziel sein. Sticht dein Bild dem potentiellen Kunde direkt ins Auge, wird er darauf klicken und höchstwahrscheinlich auch deine Webseite besuchen. Zusätzlich gibt es auch einige generelle Rankingfaktoren deiner Seite, die in Verbindung mit der Optimierung der Bilder stehen, wie beispielsweise die Dateigröße. Dazu später mehr.
Bilder SEO: Bilder in der Universal Search
Bilder SEO: Bilder als Teil der Universal Search

Die 7 Rankingfaktoren im Überblick

Der erste Schritt der Bilderindexierung findet über den Googlebot-Image 1.0 statt. Der Bot gelangt über die Linkstruktur zu den Bildern deiner Domain und indexiert diese. 

Google nutzt für die Bilderkennung die Technik neuester Machine Learning Algorithmen, mit deren Hilfe wird immer besser erkannt, was auf dem Bild zu sehen ist. 

Da man sich jedoch nicht nur auf die AI verlassen sollte, gibt es einige Punkte die du im Bilder SEO selber in die Hand nehmen kannst.

Bilder SEO Titel – Main Keyword im Dateinamen

Um der Suchmaschine die Erkennung deines Bildes zu erleichtern empfiehlt es sich, das Haupt-Keyword im Dateinamen zu integrieren. Dieser Punkt wird oft außer Acht gelassen und es finden sich häufig Namen wie “image130234.jpg”. 

Eine deutliche Auszeichnung würde wie folgt aussehen: “graue-bettwaesche-markenname.jpg”

Des Weiteren empfiehlt es sich auch die folgenden Punkte zu beachten: 

  • einzelne Wörter mit Bindestrich trennen
  • Umlaute ausschreiben (“bettwaesche”)
  • alle Buchstaben klein schreiben

Der ALT Text im Bilder SEO

Der Alt-Tag, oder auch Alternativer Text genannt, wird angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann. Hierbei solltest du auch das Hauptkeyword integrieren und kurz beschreiben, was man auf dem Bild vor findet.

Bilder Title Tag

Neben dem Alt-Tag kann auch der Title-Tag vergeben werden. Dieser wird bei einem Mouse-Over als kleiner Text wiedergegeben und zeigt dem User weitere Informationen zum Bild. Fairerweise sollte man erwähnen, dass die Title-Tag Auszeichnung nicht so stark rankingrelevant ist, sie wirkt jedoch unterstützend im SEO für Bilder.

Umliegender Text

Auch dem umliegenden Text sollte beim Bilder SEO Bedeutung zugeschrieben werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass auch das Hauptkeyword enthalten ist. 

Wenn es passend ist und nicht störend für das Design der Website empfiehlt es sich, aus Bilder SEO Sicht auch Bildunterschriften mit Keyword Fokus zu verwenden.

Welche Dateigröße für gutes Bilder SEO?

Du solltest auf jeden Fall gute, wertige Bilder auf deiner Website verwenden – das ist unumstritten. Die Seite wirkt seriöser und 2020 will kein Besucher mehr verpixelte Bilder sehen. 

Jedoch solltest du darauf achten, dass deine Bilder die Dateigröße von maximal 100KB nicht überschreitet, denn das führt zu höheren Ladezeiten. Das wertet nicht nur die Suchmaschine schlechter, sondern wirkt auch auf deine potentiellen Kunden abschreckend, vor allem heutzutage, wo viele Nutzer über ihr Smartphone deine Seite besuchen.

Wenn du deine Bilder komprimieren möchtest, um Daten einzusparen und den Page Speed zu erhöhen, bietet sich hervorragend die Seite https://tinypng.com/ an. Hier könnt ihr per Drag & Drop eure jpg. und png. Bilder reinziehen und das Tool komprimiert diese für euch.

Welches Dateiformat für Bilder SEO?

Bei der Wahl des richtigen Formates, solltest du dich auf jeden Fall für Speicherplatz sparende Formate wie .webp, .jpeg, .png, oder .svg entscheiden. 

JPEG – der Klassiker der Bilddateiformaten – eignet sich hervorragend für bunte und kontrastreiche Fotos. 

PNG ist JPEG ähnlich, unterscheidet sich jedoch in einem wichtigen Punkt. Denn mit PNG lassen sich transparente Bereiche über einen Alpha Kanal darstellen und eignen sich daher bestens für Logos oder Texten. 

Bei SVG handelt es sich um Vektorgrafik. Der Vorteil bei Vektorgrafiken besteht darin sie frei und verlustfrei zu skalieren. SVG sind jedoch nur für Grafiken und Logos nutzbar.

WebP ist ein neues, modernes Bildformat, welches eine starke Komprimierung von Bildern ermöglicht, ohne dabei Qualitätsverluste zu verursachen. Dieses Format wurde bereits vor einigen Jahren von Google vorgestellt und ist besonders hinsichtlich Bilder SEO relevant. Bei Bildern im WebP-Format gilt es allerdings zu beachten, dass für Browser ohne Unterstützung dieses Dateiformats stets eine Fallback Lösung eingerichtet werden sollte.

Unique Content

Zu guter Letzt solltest du darauf achten, dass deine verwendeten Bilder wertig sind und zum Content passen. Wenn du einfallslose Stock-Fotos verwendest, die schon 10 andere Webseiten für das gleiche Thema verwenden, erkennt der Google Bot dies. 

Mit einzigartigen Bildern kannst du dich gleichzeitig noch von deinen Mitbewerbern abheben. Hier zählt Qualität vor Quantität!

Fazit zum Bilder SEO: kleiner Aufwand, großer Ertrag

Wie man sehen kann, steckt hinter kleinem Aufwand großes Potential. Kleine Optimierungsmaßnahmen verhelfen dem Google Bot den Inhalt deiner Bilder besser zu verstehen. Somit werden bessere Platzierungen erzielt und je nach Suchanfrage werden deine Bilder nicht nur in der Google Bildersuche sondern als Teil der Universal Search auf der normalen Suchanfragenseiten (SERP) in der SERP ausgespielt. Mit hochwertigem Content machst du nicht nur die Suchmaschine glücklich, sondern ziehst auch viele potentielle Kunden auf deine Webseite.

Wir hoffen, unser Guide für Bilder SEO hat dir weitergeholfen. Falls dennoch Fragen offen geblieben sind oder du Unterstützung bei deiner Bilder SEO brauchst, kannst du gerne unverbindlichen Kontakt mit uns aufnehmen!

FAQ zu Bilder SEO

Unter SEO für Bilder versteht man die Optimierung diverser Bildeigenschaften, um in den Google Suchergebnissen und der Bildersuche für thematisch passende Keywords zu erscheinen. So kann die Sichtbarkeit der eigenen Website zusätzlich erhöht werden.

Beim SEO für Bilder sollten folgende Faktoren optimiert werden: Dateiname, -format und -größe, ALT-Tag, Bild-Title und der umliegende Text. In unserem umfassenden Blogbeitrag kannst du dich über die unterschiedlichen Punkte informieren.

Erfolgreiches Bilder SEO erhöht sowohl die Sichtbarkeit deiner Bilder, als auch deiner Website. So kannst du wertvollen Traffic abgreifen und zugleich deinen Nutzern weitere nützliche Inhalte bieten. Mit unseren Bilder SEO Tipps gelingt dir der Einstieg kinderleicht!